10 Schritte zu mehr Selbstdisziplin

Das Geheimnis des Erfolgs: Disziplin

 

Ob Erfolg im Beruf, Erfolg im Sport oder Erfolg in der Liebe... Erfolgreiche Menschen scheinen eines gemeinsam zu haben: Disziplin.

Paradox dabei ist, dass viele Menschen, die man für diszipliniert hält, das von sich selbst gar nicht behaupten würden. Morgens aufstehen und als erstes joggen zu gehen, ist für sie so selbstverständlich wie Zähneputzen. Der Weg dorthin ist die eigentliche Herausforderung - es ist die Kunst, den inneren Schweinehund zu besiegen und ihn zu überlisten.

 

Kann man Disziplin also lernen? Ja, man kann!

 

Wie das geht?

 

10 Schritte zu mehr Selbstdisziplin

1. Treten Sie einen Schritt zurück und fragen Sie sich: Warum will ich das überhaupt? Kommt der Wunsch von Ihnen oder ist es ein gut gemeinter Rat von außen? Um dauerhaft dabei zu bleiben, müssen Sie einen Sinn dahinter erkennen. Es muss Ihr persönlicher Wunsch sein, alles andere funktioniert auf Dauer nicht.

 

2. Setzen Sie Prioritäten.

Entscheiden Sie, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oder delegiert werden kann. Die Eisenhower-Methode eignet sich dafür besonders gut. Aber auch die ABC-Technik.

 

3. Setzen Sie einen konkreten Zeitpunkt fest.

Wenn Sie sich vornehmen irgendwann bis Ende des Jahres die Steuererklärung fertig zu machen, dann machen Sie es wahrscheinlich nie oder auf den letzten Drücker, wenn Sie keine andere Wahl mehr haben. "Irgendwann" verleitet zum Aufschieben. Es wird Ihnen deutlich leichter fallen sich an Ihren Vorsatz zu halten, wenn Sie einen konkreten Zeitpunkt festlegen.

 

4. Zerlegen Sie große Aufgaben in kleine.

Es ist wie mit dem physikalischen Gesetz der Trägheit: Ist ein schwerer Körper erst in Bewegung, wird es leichter ihn in Fahrt zu halten. "Auch die längste Reise beginnt mit einem einzelnen Schritt", lautet ein chinesisches Sprichwort. Also beginnen Sie mit kleinen Schritten.

 

5. Setzen Sie sich realistische Ziele.

Viele scheitern auch daran, dass sie sich von Anfang an ein Ziel stecken, dass sie unmöglich erreichen können. Merken sie dann, dass sie dieses Ziel nicht erreichen können, geben sie frustriert auf. Setzen Sie sich zu Beginn lieber kleine Ziele, wie beispielsweise jeden Tag zehn Minuten zu laufen. Dann stellt sich ein gutes Gefühl ein, wenn Sie diese Ziele erreicht haben.

 

6. Finden Sie Ihren Rhythmus.

Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also Stoffwechsel, Organtätigkeit, Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Dabei unterscheiden sich vor allem die Frühaufsteher (auch Lerchen genannt. Sie stehen schon früh morgens auf und sind sofort topfit). Und die Langschläfer (auch Eulen genannt), die auch abends noch hell wach sind und sich gut konzentrieren können. Diese Typen sind unabhängig von der Schlafmenge, die der Einzelne braucht. Ihre individuellen Leistungsphasen liegen stark zeitversetzt. Werden Sie in Ihrer persönlichen Leistungsphase aktiv.

 

7. Visualisieren Sie Ihr Ziel

Motivation entsteht aus der Erwartung auf ein positives Gefühl, auf eine Belohnung. Halten Sie sich dieses klar vor Augen. Warum tun Sie das Ganze? Was gönnen Sie sich nach getaner Arbeit? Einigen Menschen reicht es, sich das Ziel vorzustellen, andere brauchen ein Bild. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert.

 

8. Suchen Sie sich ein Vorbild.

Allein der Gedanke, an eine Person, die selbstdiszipliniert ist, fördert die eigene Selbstdisziplin. Sozialpsychologin Michelle van Dellen von der Universität von Georgia und ihr Kollege Rick Hoyle von der Duke Universität haben das in einem Experiment demonstriert. Die Probanden sahen entweder eine Person, die zur Karotte oder zum Keks griff. Diejenigen, die Gemüseesser sahen, waren danach selbstdisziplinierter.

 

9. Ignorieren Sie Zweifler.

Sicher kennen Sie das: Man hat einem Freund oder Bekannten von seiner Idee erzählt und dieser reagierte mit Skepsis. Damit werden Selbstzweifel geschürt, die Ihre Motivation ins Wanken bringen. Ehe Sie sich versehen, ist ihr neues Vorhaben passé. Wappnen Sie sich dagegen und lassen Sie Nörgler einfach an sich abprallen.

 

10. Belohnen Sie sich für Teilerfolge.

Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an der Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum ihre Leistungskraft verbessert. Loben und belohnen Sie sich also für Geschafftes. Denn auch das eint alle Erfolgreichen: Sie halten die Lücke zwischen Absicht und Ausführung so klein wie möglich - und damit den Spaßfaktor groß.

 

1. Handeln Sie aus eigenem Antrieb heraus.