Prinzip des richtigen Wünschens.

Beim richtigen Wünschen (indigene Völker nennen es auch Träumen) geht es um die menschliche Eigenschaft,

durch zweifelsfreies, bewusstes fühlen (visualisieren mit allen Sinnen),

ein bestimmtes erleben zu erschaffen.

 

Es geht es darum, beim Wünschen, von den durch Selbstwahrnehmung beurteilten,

dem derzeitigen Erleben von Situationen und Ereignissen, unbeeinflusst zu bleiben.

Das richtige Wünschen funktioniert, weil das große Bewusstsein - unser Universum - uns immer das gibt, was wir am meisten fühlen.

Mit anderen Worten: Das Universum sagt immer ja.

 

Beispiel gefällig?

Du kennst bestimmt, das Sprichwort: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.“ Gemeint ist damit, dass da, wo schon etwas ist, immer mehr hinzukommt.

 

Schauen wir uns das mal näher an:

1. Es ist also etwas vorhanden und von dem, was vorhanden ist, kommt noch bzw. immer mehr hinzu.

2. Das, was vorhanden ist, kannst du mit allen Sinnen wahrnehmenund erleben.

3. Du hast keinen Zweifel daran, dass es vorhanden ist, da du es mit allen Sinnen wahrnehmen kannst und die Gefühle fühlst, die es in dir auslöst. Du bist überzeugt und dir sicher.

4. Es ist jetzt, in diesem Moment da. Du machst dir keine Gedanken darüber, dass es nicht sein könnte.

 

Das, ist das Prinzip des richtigen Wünschens.

Wenn wir uns sicher sind, dass das Erlebnis, in diesem Moment vorhanden ist, wir es mit allen Sinnen wahrnehmen, fühlen und erleben,

dann sagt das Universum ja und es tritt in unser Leben.

Mit anderen Worten:

Sei überzeugt, dass es so ist.

 

 

So erzeugst du einen Mangel:

"In dem Moment, da ich um etwas bitte, mir etwas wünsche, erkenne ich an, dass es gerade nicht da ist und stärke so seine Nicht-Existenz."

Energie fließt immer dahin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Fehlt dir etwas in deinem Leben und du wünschst es dir, dann hast du das fehlen, das "nicht da sein", anerkannt und einen Mangel erzeugt.

Nun lenkst du durch deine Aufmerksamkeit noch mehr Energie in das "nicht da sein", wodurch der Mangel wächst.

 

 

Hinweise zur Wirklichkeit (Quantenphysik):

~ Unser Geist erschafft unsere Realität.

~ Alle Menschen sind miteinander verbunden. Alles ist energetisch miteinander verbunden.

   In jedem kleinsten Teil, spiegelt sich das Ganze.

~ "Existenz von Überlagerungszuständen" ein Objekt, eine Gegebenheit, kann in mehreren Zuständen gleichzeitig sein.

   Der Zustand eines Objektes, einer Gegebenheit, kann jederzeit verändert werden.

~ Die Änderung eines Zustandes wirkt sich sofort aus.

   Da es keine "Zeit" gibt.

~ Durch die Beobachtung, beeinflusst der Beobachter die Gegebenheit, das Objekt.

   Vertraue darauf, dass deine Veränderung wirkt.

 

 

Hinweise in welchem Zustand du bist:

Deine Augen verraten dir deinen Zustand, deine Stimmung (NLP):

~ Schaust du nach unten, bist du im Inneren (bei dir) und im Gefühl oder du führst einen inneren Dialog.

~ Bleiben die Augen Mittig, bist du auch bei dir (im Inneren) und erinnerst dich an gehörtes.

~ Schaust du nach oben, bis du im Außen, du konstruierst und erinnerst du dich visuell.

 

Wenn du an das, was du dir wünschen möchtest denkst, wo schauen deine Augen dann hin?

~ Schaust du nach unten oder mittig, dann fällt das Wünschen leicht.

~ Schaust du nach oben, dann lass es.

 

 

Gebet eines Schamanen

Ein Gebet bedeutet nicht, um etwas zu bitten, “Denn in dem Moment, da ich um etwas bete, erkenne ich an, dass es gerade nicht da ist und stärke so seine Nicht-Existenz.” (Mangel)

Es geht im Gebet darum, mit dem großen Bewusstsein, zu kommunizieren.

 

Teil 1 - Aufmerksamkeit ins spirituelle Herz lenken - Kontakt aufnehmen

Die Absichtserklärung an das große Bewusstsein oder eine andere andere Quelle, die identifiziert, mit wem oder was ich kommunizieren möchte z.B.: »Mutter Erde, Vater Himmel und alle Spirits, danke für eure Aufmerksamkeit.«

Das ist eine Aussage, die für sich erst mal nichts erreichen soll.

 

Teil 2 - Ausrichtung auf das Ergebnis mit sehr präzise Emotionen und Gefühle

Die Ausrichtung auf das Ergebnis: Erlebe wie es ist, erlebe das Ergebnisses mit allen Sinnen und Gefühlen. Fühle, erlebe und visualisiere.

Beispiel: »Wenn ich meine Augen schließe, dann spüre ich das Gefühl, wie es sich anfühlt, mit meinen nackten Füßen im Schlamm meines Pueblo-Dorfs zu stehen, und der Schlamm ist da, weil es so viel geregnet hat.« Er sagte, ich roch die Gerüche. Wie es riecht, wenn der Regen an der Erde und den Wänden entlangläuft. »Ich habe gespürt, wie es sich anfühlt, mit meiner nackten Brust durch die Kornreihen zu laufen, die so hoch waren. Da es so viel Regen gegeben hat. Und dann bedanke ich mich für den Regen, als sei er schon eingetreten.«

Das ist das Werk, das Gebet selbst.

 

Teil 3 - Abschlussformel

Dann folgt da eine Schlussformel z.B.: »Danke für .... Namaste«

Die Schlussformel ist in westlichen Traditionen »Amen«.

Ich schließe das Gebet mit "Vertrauen, Glaube und Wahrheit". Das ist eine mächtige Schlussformel. 

 

Hinweis: Kontakt zum spirituellen Herzen aufnehmen: Das spirituelle Herz ist das stärkste elektromagnetische Feld im Körper. Wenn ein Individuum (oder eine Gruppe von Menschen) zusammenkommt und weiß, wie man das magnetische Feld auf sehr präzise Wiese ausrichtet, und zwar durch sehr präzise Emotionen/Gefühle, dann wird ein Effekt auftreten. Wenn wir es nicht verstehen, ist es ein Wunder, wenn wir es verstehen, wird es zu einer Technologie. Das ist ein mächtiges Gebet.

 

(Quelle: unbekannt, aber ich denke es ist von Gregg Braden)