Holger BlumInfosMeditation

von Meditation und Achtsamkeit

 

Ein Schüler fragte seinen Meister, wie er meditieren solle.

 

Der Meister antwortete:

„Es ist so: Wenn ein vergangener Gedanke aufgehört hat und ein zukünftiger Gedanke noch nicht entstanden ist, gibt es da nicht eine Lücke?“

 

„Ja“, sagte der Schüler.

 

„Nun gut, verlängere sie! Das ist Meditation.“

 

 

Unter vier Augen mit dem Meisterschamanen DON DIEGO (Spanien)

 

"Das Wichtigste ist, den Geist anzuhalten. Der Grund für unser Leid liegt darin, dass wir so viele Gedanken in unserem Kopf haben, dass wir so viel Zeit mit Denken verbringen. Wir sind ständig damit beschäftigt, etwas zu wollen. Kaum haben wir das Betreffende erreicht, lässt die Befriedigung darüber auch schon wieder nach. Und schon wollen wir wieder etwas Neues. Wir wollen diesen oder jenen Partner, aber nach zwei, vier, sechs oder zehn Jahren langweilt er mich wieder oder ärgert mich und ich ziehe wieder weiter. Dauerhaftes Glück wohnt nur den wenigsten Dingen oder Beziehungen inne. Dafür müssen wir uns jenseits der materiellen Welt umsehen. Gebete, Meditationen sind ein guter Weg, sich dieser Realität anzunähern.

 

Stille erzeugt inneren Frieden.

Das kannst du überall machen, egal, wo du lebst, welchen Job und welches Schicksal du hast. Jeder Moment ist der perfekte Moment, jeder Ort ist der perfekte Ort, um sich dem Göttlichen zu nähern."

 

"Zunächst einmal: Ein »wir« in diesem Sinne gibt es nicht. Das ist, was man in einer Zeremonie lernt: Obwohl man sie gemeinsam miteinander vollzieht, erlebt jeder seine eigene Erfahrung. Fortschritt kann es nicht kollektiv geben, sondern nur individuell. Und zwar dadurch, dass du Energie von den Sinnen und Gedanken abziehst und sie der Erforschung deiner inneren Wirklichkeit zur Verfügung stellst. Das ist alles, was du tun kannst für den Weltfrieden. Wenn du dich weiterentwickelst, werden sich die Menschen um dich herum ändern. Das geschieht sehr natürlich, wie bei einer Domino-Schlange."

 

 

(Quelle: https://salokinsblog.wordpress.com/tag/schamane/)

 

 

Tolles Video So einfach ist Meditation

 

https://www.facebook.com/huffingtonpostde/videos/1005884842862538/

 

 

Achtsamkeit verändert das Gehirn

 

Achtsamkeit verändert das Gehirn

 

Psychologe Ulrich Ott ist der führende Meditationsforscher in Deutschland. An der Uni Gießen untersucht er, wieso Meditation die seelische Gesundheit fördert. Sein Credo: Wer achtsam ist, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern hat mehr Spaß am Leben - und kann sogar Sprit sparen. Von Holger Fuß  

 

Warten? Diese Zeitverschwendung hat Ulrich Ott aus seinem Leben verbannt: "Anstatt mich über unpünktliche Menschen zu ärgern, sage ich mir: Wie schön, dass mir diese Personen Momente der Besinnung ermöglichen, die in meinem Zeitplan gar nicht vorgesehen waren." Reframing nennt Ulrich Ott so etwas, die Dinge aus einer ungewohnten Perspektive betrachten. So ein innerer Positionswechsel mache aus dem grauen Alltag eine Erkundungstour und stimme heiter. Bei ihm selbst scheint das Reframing zu funktionieren. Der Diplom-Psychologe wirkt gelassen, sein Blick ist verschmitzt. "Wenn die Verabredung dann eintrifft, bin ich entspannt und freue mich auf sie." Am Bender Institute of Neuroimaging (Bion) der Universität Gießen erforscht Ott, was während der Meditation im Gehirn passiert. Warum hilft Versenkung bei Angst, Stress oder Schmerzen? Welche Gehirnregionen werden bei mystischen Erfahrungen aktiviert? Kann man solche Bewusstseinsveränderungen überhaupt wissenschaftlich untersuchen? Ja, behauptet Ott: Mystik sei angewandte Neurowissenschaft, ihre Theorien seien bislang nur nicht sauber aufgeschrieben worden. Die Vorgehensweisen von Yogis, Derwischen oder Einsiedlermönchen seien mit jenen westlicher Wissenschaftler durchaus verwandt. Für beide gelte das Prinzip: "Hypothese, Methode, Ergebnisse", denn Mystik basiere nicht auf Glauben, sondern auf Erfahrung.  

 

Effektives Gehirntraining

Unabhängig von der Mystik geht es in der Meditation primär darum, sich auf die unmittelbare Gegenwart zu konzentrieren - und das hat verblüffende Wirkungen: Wer regelmäßig seine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt bündele, so Ott, verändere langfristig "die Architektur seines Gehirns". Denn jede Tätigkeit setzt bestimmte Bereiche im Gehirn in Gang, und je öfter eine Tätigkeit wiederholt wird, desto stärker wachsen entsprechende Hirnstrukturen. Das menschliche Gehirn ist ein Trainingsorgan, die Aufmerksamkeit sein Werkzeug. Auch US-Wissenschaftler widmen sich der inneren Versenkung. Sara Lazar, Harvard-Psychologin und US-Pionierin der Meditationsforschung, untersuchte 20 regelmäßig meditierende Probanden und stellte fest, dass ihre Hirnrinde bis zu fünf Prozent dicker ist als die nicht meditierender Vergleichspersonen. Zudem wiesen ihre Hirnareale für Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen deutlich mehr neuronale Verschaltungen auf. Am auffälligsten waren diesen Veränderungen bei älteren Meditierenden, woraus Ott schließt, dass "regelmäßiges Meditieren eine Ausdünnung der Hirnrinde im Alter" verhindert. Seine eigenen Meditationsübungen absolviert Ott am liebsten im Auto. Er wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern am Waldrand eines Vororts von Wiesbaden und pendelt täglich eine Stunde zu seinem Universitätsbüro in Gießen. Diesen Arbeitsweg auf der Autobahn nutzt er für spirituelle Trainingseinheiten; "achtsames Autofahren" nennt er das. Es beginnt schon mit der Haltung. Sobald er merkt, dass er sich verkrampft, durchwandert er in Gedanken seine Schulterverspannungen und lässt sie los, indem er tief ausatmet. Das verbessere nicht nur die Fahrqualität, er spare so auch Treibstoff, meint Ott: Bei achtsamer, gelassener Fahrweise verbrauche sein Diesel fünf Liter Sprit auf 100 Kilometer. "Wenn ich verbissen rase, komme ich auf 6,5 Liter." Abends, wenn er nach Hause fährt, stellt er sich manchmal vor, dass er sein Heimatdorf zum ersten Mal besucht. "Mit diesem Anfängergeist schaue ich mich um, als wäre ich in einer fremden Stadt", sagt er. Diese Übung mache innerlich frei und wach, trainiere Aufmerksamkeit und Konzentration und sei zudem sehr unterhaltsam. In Deutschland vermisst Ott eine gewisse, wie er es nennt, spirituelle Dimension im Alltag. Bei anderen Völkern, in denen die Religion eine größere Rolle spielt, sei dies viel selbstverständlicher. Er selbst hat so eine Dimension Anfang der 1990er Jahre kennen gelernt, während seiner Yogalehrer-Ausbildung. Zwei Jahre lang trainierte der damalige Psychologiestudent Ott in Frankfurt am Main im Mahindra-Yoga-Zentrum. Als Mystiker sieht er sich zwar nicht, dennoch habe ihn sein indischer Yogameister sehr geprägt: "Er war der erste, der mich mit einem anderen Seinszustand konfrontiert hat." Manchmal klingt Ott esoterisch, doch er forscht nach wissenschaftlichen Kriterien.  

 

Souveräner mit Emotionen umgehen

Die Meditation dient nicht nur der Erleuchtung, sagt Ott. Auch ohne solch eine Grenzerfahrung fördere das Konzentrationstraining die seelische Gesundheit, wie der Psychologe in seinen Studien zeigen konnte. Mit seinem Team an der Universität Gießen erforscht er vor allem Übungen der Achtsamkeitsmeditation. Die Versuchspersonen richten dabei ihre volle Aufmerksamkeit auf spontan auftretende Empfindungen und lernen, diesen Gefühlen wohlwollend zu begegnen. Anfangs wandert die Wahrnehmung immer wieder ab in Erinnerungen und Grübeleien. Doch schließlich verändert sich etwas: Der Meditierende erfährt sich selbst und seine Umwelt auf neue Weise. Das Körperempfinden wird sensibler, Emotionen lassen sich souveräner kontrollieren. Ulrich Ott Der Diplom-Psychologe arbeitet am Bender Institute of Neuroimaging (Bion) der Universität Gießen und erforscht dort seit Jahren die Meditation. Solche Phänomene werden an Universitäten in der ganzen Welt untersucht. Studien zufolge kann Achtsamkeitsmeditation bei der Behandlung von Angstsymptomen, chronischem Stress und Schmerzen helfen. "Bei Depressionen verringerte sich die Rückfallquote um bis zu 50 Prozent", berichtet Ott. Auch das Immunsystem scheint von der Meditation zu profitieren: "Forscher vermuten, dass dies über eine positive Grundeinstellung erreicht wird." Angenehme Gefühle aktivieren die linke Gehirnhälfte, deren elektrische Ströme im EEG gemessen werden können. "Es zeigt sich ein auffälliger Zusammenhang zwischen linksseitiger Hirnaktivität und verbesserter Immunreaktion."

 

Verzögerte Reaktionszeit

Bleibt die Frage, warum die Achtsamkeit so wirksam ist. Ott liefert folgende Erklärung: Normalerweise reagiert der Mensch unmittelbar auf einen Reiz. Wer zum Beispiel im Stau steht, ärgert sich. Die Achtsamkeit aber schiebt sich wie ein Puffer zwischen Reiz und Reaktion. Das schafft eine Lücke, die helfen kann, eingefahrene Reaktionsmuster aufzulockern und schließlich zu verändern. "Wir sind dann nicht mehr wie Roboter bestimmten Geschehnissen ausgeliefert", sagt er, "sondern können als bewusste Wesen angemessen auf eine Situation reagieren." Dieses Gegenwärtigsein ist in unserer Kultur nicht selbstverständlich. "Unser Alltag ist oft ein Hin und Her zwischen maschinengleichem Aufgabenerledigen und passiver Zerstreuung, etwa vor dem Fernseher", sagt Ott. "Um aus dieser Halbautomatik herauszukommen in eine Spontaneität, in einen Wachzustand, dazu bedarf es Anstrengung." Doch die Mühe lohnt sich. "Spiritualität kann als Ressource verstanden werden, um sich zu regenerieren und seelische Ausgeglichenheit zu finden", sagt Ott. Spirituelle Abstinenz hingegen sieht er als Gesundheitsrisiko. In Deutschland bezeichnen sich nur etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung als "spirituelle Menschen" oder "spirituelle Sinnsucher", ergab eine repräsentative Umfrage von 2006. Ott ist aber auch Forscher genug, um zu wissen, dass Meditation kein Patentrezept für ein glückliches Leben liefert. Spiritualität wirke diskreter, sagt er, hintergründiger: "Vor allem jenen Menschen, die sich tagtäglich Leistungsvergleiche liefern, kann die Meditation helfen, das Leben mit mehr Wohlwollen, Liebe und Humor zu betrachten."

 

(Quelle: http://www.stern.de/wissen/mensch/meditationsforscher-achtsamkeit-veraendert-das-gehirn-662478.html)

 

 

Meditation: Gute Gedanken tanken

https://karrierebibel.de/meditation/

 

https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fkarrierebibel.de%2Fmeditation%2F&h=AT1A0dCuAptc0DUUnpbCxFMm70NrZvrvDe4RL4wQkcG99h3aLcL8s73ji9t1TdE365ek3PFoYNBuW183iSI3d_CpTgJBFhHLt5s33To_Ao5zMA6ikJl_8LLeCZ-3W-5nQ4RzJ4OpdA0mmrwfMBr0Rqg

 

 

Fragen zu Meditation

... dann findest du hier die Antworten:

 

http://www.osho.com/de/meditate/meditation-tool-kit/questions-about-Meditation

 

 

» Gibt es eine Beziehung zwischen Kreativität und Meditation?

» Wie kann man in der Meditation mit Ablenkungen durch Schmerzen oder Juckreiz umgehen?

» Was ist die Verbindung zwischen innerer und äußerer Schönheit?

» Muss ich mich anstrengen um bewusst zu sein?

» Meditation oder Therapie; Sex, Liebe und Tod?

» Was ist Vipassana?

» Ist es besser mit einer sitzenden Meditation zu beginnen oder mit einer aktiven?

» Was sind all diese verschiedenen 'Wege', wie Yoga, Tantra, Hingabe und so weiter?

» Satyam, Shivam, Sunderam

» Still sitzen...

» Der Schlüssel: Wachheit ohne Anstrengung

» Stille ohne Anstrengung...

» Zuhören ist etwas ganz anderes als nur 'Hören'.

» Mein Anliegen ist so einzigartig ...

» Ausgang?

» Können auch ältere Leute meditieren?

» Können Geschäftsleute meditieren?

» Ist Meditation etwas für Leute, die gar nichts wissen?

» Muss man zuerst an irgendeine Religion oder Philosophie glauben bevor man meditieren kann?

» Ist Meditation nur für Leute, die viel über 'New Age' Philosophie wissen?

» Ist Meditation etwas für spirituelle Menschen?

» Was bedeutet 'Identifikation'?

» Wann sollen wir unseren Verstand benutzen?

» Was sollen wir mit unseren Gedanken machen?

» Ist der Verstand nicht der Ursprung unserer Gesundheit?

» Muss der Verstand aufgegeben werden?

» Sind Verstand und Bewusstsein zwei verschiedene Dinge oder nennt man Bewusstsein, wenn der Verstand still ist?

» Ich verstehe nicht, was 'mind' (Verstand) und 'no-mind'(jenseits von Verstand) bedeutet?

» Was ist die Weisheit des Herzens?

» Ist Meditation ein Glaube?

» Gibt es sonst noch etwas, was ich übers Meditieren wissen sollte?

» Was gibt es über Muskelkater und Schmerzen zu sagen, die während oder nach dem Meditieren auftreten können?

» Wann kann man mit der Katharsis aufhören?

» Hat Meditation etwas mit Religion zu tun?

» Ist es notwendig die Augen zu schließen während des Meditierens?

» Es gibt so viele grundverschiedene Methoden. Haben sie etwas gemeinsames?

» Was ist der Sinn und Zweck von Oshos Vorträgen?

» Wie weiß ich, daß ich Fortschritte mache?

» Wie weiß ich, wann ich die Methode wechseln muss?

» Welche Rolle spielt die Therapie in der Meditation?

» Ist es möglich, ganz ohne eine Technik zu meditieren?

» Was sind Aktive Meditationen?

» Was gibt es über Yoga zu sagen?

» Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sportarten wie Laufen und Meditation?

» Worin unterscheidet sich Oshos Ansatz von Meditation von dem der TM (Transzendentale Meditation)?

» Wie kann Meditation mir helfen, meine Probleme zu lösen?

» Wird Meditation mir helfen, glücklich zu sein?

 

 

Online Magazin für Meditation

Auf FindYourNose.com - dem Online Magazin für Meditation - drehen sich alle 1.200 Beiträge um meditieren. Hier kann man herausfinden, was Meditation ist und an sich selbst erfahren, wie meditieren das Leben verändert. Die täglich "Neuen Beiträge" befinden sich oben rechts.

 

http://www.findyournose.com/

 

 

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