Gebet eines Schamanen

Ein Gebet bedeutet nicht, um etwas zu bitten: “Denn in dem Moment, da ich um etwas bete, erkenne ich an, dass es gerade nicht da ist und stärke so seine Nicht-Existenz.

Es geht im Gebet darum, mit dem Netz, dem großen Bewusstsein zu kommunizieren.

 

Teil 1 - Aufmerksamkeit ins Herz lenken - Kontakt aufnehmen

Die Absichtserklärung an das Netz die identifiziert, mit wem oder was ich kommunizieren möchte z.B.: »Mutter Erde, Vater Himmel und alle Spirits, danke für eure Aufmerksamkeit.«

Das ist eine Aussage, das soll für sich erst mal nichts erreichen.

 

Teil 2 - Ausrichtung auf das Ergebnis mit sehr präzise Emotionen und Gefühle

Die Ausrichtung auf das Ergebnis. Das Erleben (wie es ist) des Ergebnisses mit allen Sinnen und Gefühlen fühlen, erleben und visualisieren.

Beispiel: »Wenn ich meine Augen schließe, dann spüre ich das Gefühl, wie es sich anfühlt, mit meinen nackten Füßen im Schlamm meines Pueblo-Dorfs zu stehen, und der Schlamm ist da, weil es so viel geregnet hat.« Er sagte, ich roch die Gerüche. Wie es riecht, wenn der Regen an der Erde und den Wänden entlangläuft. »Ich habe gespürt, wie es sich anfühlt, mit meiner nackten Brust durch die Kornreihen zu laufen, die so hoch waren. Da es so viel Regen gegeben hat. Und dann bedanke ich mich für den Regen, als sei er schon eingetreten.«

Das ist das Werk, das Gebet selbst.

 

Teil 3 - Abschlussformel

Dann folgt da eine Schlussformel z.B.: »Danke für .... Namaste«

Die Schlussformel ist in westlichen Traditionen »Amen«. Ich schließe das Gebet mit Vertrauen und Glaube und Wahrheit. Das ist eine mächtige Schlussformel. 

 

Hinweis Kontakt zum spirituellen Herzen aufnehmen: Das Herz ist das stärkste magnetische Feld im Körper. Wenn ein Individuum (oder eine Gruppe von Menschen) zusammenkommt und weiß, wie man das magnetische Feld auf sehr präzise Wiese ausrichtet, und zwar durch sehr präzise Emotionen und Gefühle, dann wird ein Effekt auftreten. Wenn wir es nicht verstehen, ist es ein Wunder, wenn wir es verstehen, wird es zu einer Technologie. Das ist ein mächtiges Gebet.

 

(Quelle: unbekannt)

Geschichte vom Gebet

Seite 174,184, 319 ...

 

"Wir gingen also in unsere Hochwüste zu einem Medizinrad, das so alt ist, dass keiner weiß, wer es dahin geschafft hat. Er sagte, meine Vorfahren haben das hierhergebracht, wir wissen nicht wer. Ich war nicht darauf vorbereitet, was ich sehen würde.

Er setzte sich in den Dreck, zog seine alten Arbeitsstiefel aus, er stand im Zentrum des Medizinrads, er erwies seinen Vorfahren Ehre, er erwies den Himmelsrichtungen die Ehre. Er schloss seine Augen, formte mit meinen Händen ein Gebets-Mudra und wendete mir kurz den Rücken zu. Er war ein paar Sekunden lang still. Dann drehte er sich um, sah auf seine Uhr, sah mich an und sagte: »Ich bin hungrig. Magst Du mit mir essen gehen?« Ich sagte: »Ja, sehr gern. Aber ich dachte, Du würdest um Regen beten.« Und das ist der Grund, warum ich euch diese Geschichte erzähle. Er sagte: »Nein.« »Wenn ich um Regen beten würde, könnte der Regen nie einsetzen« Denn in dem Moment, da ich um etwas bete, erkenne ich an, dass es gerade nicht da ist und stärke so seine Nicht-Existenz.

Denn ich bitte dann darum, es zu erledigen. Um es, in diese Realität zu bringen. Und ich sagte: »Wenn Du nicht um Regen gebetet hast, was hast Du dann gemacht?« Er sagte: »Wenn ich meine Augen schließe« Das ist wirklich mächtig. »Wenn ich meine Augen schließe, dann spüre ich das Gefühl, wie es sich anfühlt, mit meinen nackten Füßen im Schlamm meines Pueblo-Dorfs zu stehen, und der Schlamm ist da, weil es so viel ge regnet hat.« Er sagte, ich roch die Gerüche. Wie es riecht, wenn der Regen an der Erde und den Wänden entlangläuft. »Ich habe gespürt, wie es sich anfühlt, mit meiner nackten Brust durch die Kornreihen zu laufen, die so hoch waren. Da es so viel Regen gegeben hat. Und dann bedanke ich mich für den Regen, als sei er schon eingetreten.«