Holger BlumPsychologieQuantenphysik

Faszination Quantenphysik

 

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... philosophischen Konsequenzen [...]  Und diese müssen jedem [...] ungeheuerlich erscheinen:

 

- Dem Betrachter wird eine zentrale Rolle zugewiesen: Indem er die Welt beobachtet, verändert er diese.

 

- Die Vorstellung einer wohldefinierten Wirklichkeit wird abgeschafft.

 

- Der Zufall erhält den Rang eines nicht weiter hinterfragbaren Naturgesetzes.

 

- Physikalische Vorgänge sind auf rätselhafte Weise miteinander verschränkt:

Die Messung an einem Ort kann sich auswirken auf Geschehnisse an einem ganz anderen, weit entfernten Ort.

 

 

Video: Hans-Peter Dürr über die ganzheitliche Physik

 

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Dürr promovierte 1956 bei Edward Teller und war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner Heisenberg,

der einen großen Einfluss auf ihn ausübte. 1978 wurde er dessen Nachfolger als Geschäftsführender

Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik. Bereits 1969 hatte sich der in Kernphysik,

Elementarteilchenphysik und Gravitation tätige Wissenschaftler an der Universität München habilitiert.

 

 

Wie die Kräfte des Kosmos unser Leben bestimmen

 

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Die Physiker sind auf ein unglaubliches Phänomen gestoßen: Quanten, die kleinsten Elementarteilchen,

scheinen Informationen miteinander auszutauschen. Da der ganze Kosmos aus Quanten besteht, könnte

hinter allem Geschehen eine unsichtbare mächtige Intelligenz stehen: allgegenwärtig und allmächtig.

Wie sehr werden wir von dieser Kraft gelenkt?

 

 

Wenn die Zeit plötzlich stillsteht

 

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Quanten sind kleinste unteilbare Einheiten wie zum Beispiel die Photonen, Elementarteilchen

des Lichts. Sie sind anscheinend unberechenbar und verstoßen gegen die physikalischen Gesetze –

deshalb sind sie für die Physiker hoch spannend, denn Experimente mit diesen spukhaften Teilchen

führen tief in das Regelwerk unserer immer noch geheimnisvollen Wirklichkeit.

 

 

Schrödingers Katze (Quantenmechanik )

 

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Ende der 20er Jahre entstand um den dänischen Wissenschaftler Niels Bohr die bis heute verbreitete Kopenhagener

Deutung.Danach führt die Messung durch einen "bewussten" Beobachter dazu, dass das Teilchen, das sich zuvor in

einem Überlagerungszustand befand, abrupt in einen der möglichen Zustände "springt" (Kollaps der Wellenfunktion).

 

Diese Deutung führte zu dem paradoxen und immer noch häufig zitierten Gedanken-Experiment von Schrödinger

aus dem Jahr 1935 - der Ortszustand wird durch die Messgröße "tot" oder "lebendig" ersetzt: In einer nicht einsehbaren

Kiste ist eine Katze eingesperrt (Schrödingers Katze), die einem Überlagerungszustand aus "lebend" und "tot" ausgesetzt ist.

Erst die Messung durch einen bewussten Beobachter führt dazu, dass die Katze entweder lebendig oder tot ist.

 

 

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