WHO: Der Einfluss der Pharmakonzerne

Watergate Redaktion 17.5.2017

Die Mittel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stammen zu 80 Prozent von Spendern. Das klingt zunächst einmal gut und engagiert. Tatsächlich aber seien Stiftungen wie die Bill und Melinda Gates Stiftung Türöffner für Pharmakonzerne, die die Gesundheitspolitik der WHO beeinflussten. Allein 629 Millionen Dollar – also mehr als 14 % des gesamten Budgets – stammen zum Beispiel von der Bill und Melinda Gates Stiftung, viel Geld kommt auch direkt von der Pharmaindustrie. Kritiker sagen deshalb schon länger, dass die WHO nicht unabhängig agieren könne.

Der Journalist und UNO-Experte Andreas Zumach bringt es auf den Punkt: Für die Betroffenen – die Kranken weltweit – sei dies die schlimmstmögliche Entwicklung: „Weil damit diese privaten Spender ganz wesentlichen Einfluss haben auf das, was die WHO dann tut oder was sie nicht tut. Und wenn sie wesentlich jetzt Programme finanziert, bei denen die großen Pharmaindustrien ihre Gewinne machen – das sind, erstens, Impfprogramme, statt die Basisgesundheitssysteme in vielen Ländern zu stärken, dann ist das im Ergebnis schlecht, weil immer mehr Menschen sterben beziehungsweise keinen Zugang haben zu den Basisgesundheitsdienstleistungen, damit sie gar nicht erst mehr krank werden.“

Quelle: Deutschlandfunk

 

Massenimpfungen sind ein weltweiter Menschenversuch ohne Einwilligung. Die Probanden bekommen vorab nicht nur keine Aufklärung über die Unkenntnis der Wirkungen und Nebenwirkungen und Impfschäden bis hin zu Siechtum und Tod, sondern sie bekommen auch noch vorsätzlich Desinformationen, wo ihnen vorgegaukelt wird, daß die Impfstoffe sicher und wirksam und die behaupteten krankmachenden Erreger tatsächlich nachgewiesen seien (und es nicht nur behauptet wird, daß sie nachgewiesen seien – Unterschied beachten!). So entschlüpfte der WHO 1972 in einem schwachen Moment folgendes Eingeständnis:

In den „Federation Proceedings” der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stand im Jahre 1972:

„Wir werden bestimmte Stoffe dadurch testen, daß wir sie in unsere Impfungen stecken, um herauszufinden, welche Wirkungen sie besitzen.”

Quelle: 1972 WHO Bulletin 47, No 2 Memordanda #1 and #2 Virus-associated immunopathology

 

Wie finaziert sich die WHO?
Warum finde ich nur Daten aus 2018/2019?

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.heise.de%2F

"Etwa als David McCoy, einer der führenden Experten im Bereich Weltgesundheit, zu Wort kommt: Die Agenda der WHO werde immer mehr von privaten Spendern bestimmt, vor allem von Bill Gates, sagt der. Würde die Bill & Melinda Gates Foundation aufhören, jährlich Millionen US-Dollar nach Genf zu schicken, würde die WHO womöglich in sich zusammenfallen. Entsprechend großen Einfluss habe der Milliardär auf das inhaltliche Programm."

https://www.heise.de/tp/features/WHO-Wer-finanziert-den-Kampf-gegen-die-Corona-Pandemie-4868208.html

"Trump hat angekündigt, aus der WHO auszusteigen und keine Gelder mehr zu zahlen." und "Und weil die WHO trotzdem chronisch unterfinanziert war, wurden auch immer mehr private Gelder etwa von Pharma- oder Lebensmittelkonzernen aufgenommen, die seit 2017 auch direkt auf Arbeitsgruppen Einfluss nehmen können. Das alles hat zu viel Kritik geführt, zumal im 4,4 Milliarden US-Dollar Haushalt 2018-2019 die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung der zweitgrößte Geldgeber" und "Der Schwerpunkt auf Impfpolitik, den die Gates-Stiftung setzt, vermeidet die Verbesserung der Gesundheitssysteme und vor allem die Armutsbekämpfung, zugunsten von Produkten, an denen vor allem auch Pharma-Konzerne wie GlaxoSmithKline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und Pfizer verdienen, mit denen die Stiftung zusammenarbeitet und von denen sie Anteile hält."

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/who-finanzierung-101.html

"Mehr als 75 Prozent der Mittel bezieht die WHO somit aus freiwilligen Beitragszahlungen. Ein Großteil davon ist zweckgebunden und fließt in bestimmte Tätigkeitsbereiche der Organisation. Diese Spenden kommen im Unterschied zu den Pflichtzahlungen sowohl von Mitgliedsstaaten als auch von Organisationen – wie etwa der Impfallianz Gavi, der Weltbank, den Rotariern International oder auch der Bill-und Melinda-Gates-Stiftung als einem der größten Geldgeber. "

https://info.arte.tv/de/film-die-who-im-griff-der-lobbyisten

"Einer der größten Geldgeber ist die Bill & Melinda Gates Foundation. Mit breit angelegten Impfkampagnen haben die Stifter einiges für die Gesundheit der Menschen bewirkt, doch mit ihren Spenden nehmen sie auch starken Einfluss auf die Ausrichtung der Weltgesundheitsorganisation. Die WHO, so Kritiker, hänge mittlerweile am Tropf der Gates-Stiftung." und "Durch einen Vertrag zwischen der WHO und der Internationalen Atomenergiebehörde ist die WHO offensichtlich gezwungen, die Erforschung der gesundheitlichen Folgen mit den Interessen der Atomindustrie abzustimmen. "

 

Warum ist die "Beijing Declaration", die sich für die Integration der traditionellen Medizin, Behandlungen und Praktiken einsetzt verschwunden?

Essential medicines and health products

"Beijing declaration"

The key outcome of the Congress was the "Beijing Declaration", which identified common aims and principles reached by participants at the Congress. The preparation of the declaration was structured. Prior to the Congress, the first draft was sent out, and comments were gathered and modifications made accordingly. A second draft was sent to participants before the Congress. During the Congress, an ad hoc drafting team was created to discuss and harmonize the comments submitted to WHO prior to the Congress and to enable the Declaration to be adopted during by the Congress.

During the final session of the International Forum, chaired by the Minister of Health of the Union of Myanmar, Congress delegates adopted the Beijing Declaration. In addition to preamble text noting a number of related initiatives and reflecting the importance of national contexts with regard to capacity, priorities and relevant legislation, the declaration identified the following six articles:

  • The knowledge of traditional medicines, treatments and practices should be respected, preserved, promoted and communicated widely and appropriately based on the circumstances in each country;
  • Governments have a responsibility for the health of their people and should formulate national policies, regulations and standards, as part of comprehensive national health systems to ensure appropriate, safe and effective use of traditional medicine;
  • Recognizing the progress of many governments to date in integrating traditional medicine into their national health system, we call on those who have not yet done so to take action;
  • Traditional medicine should be further developed based on research and innovation in line with the “Global Strategy and Plan of Action on Public Health, Innovation and Intellectual Property” adopted at the 61st World Health Assembly in 2008.
  • Governments, international organisations and other stakeholders should collaborate in implementing the global strategy and plan of action;
  • Governments should establish systems for the qualification, accreditation or licensing of traditional medicine practitioners. Traditional medicine practitioners should upgrade their knowledge and skills based on national requirements; and
  • The communication between conventional and traditional medicine providers should be strengthened and appropriate training programmes be established for health professionals, medical students and relevant researchers.

The Beijing Declaration will serve to promote the safe and effective use of traditional medicine, and to call on WHO Member States and other stakeholders to take steps to integrate TM/CAM into national health systems.

During the closing of the International Forum, Dr Carissa Etienne, WHO Assistant Director-General for Health Systems and Services said, "This is a landmark declaration, after a landmark Congress."

Beijing Declaration

 

Quelle: Medicines and health products > Areas of work > Traditional and complementary medicine > WHO Congress on Traditional Medicine, 7-9 November 2008, Beijing, China

 

(Quelle: https://web.archive.org/web/20210227213407/https://www.who.int/medicines/areas/traditional/congress/beijing_declaration/en/)

Grundlegende Medikamente und Gesundheitsprodukte

"Peking-Erklärung"

Das wichtigste Ergebnis des Kongresses war die "Beijing Declaration", in der gemeinsame Ziele und Prinzipien aufgezeigt wurden, die von den Teilnehmern des Kongresses erreicht wurden. Die Erstellung der Deklaration war strukturiert. Vor dem Kongress wurde der erste Entwurf verschickt, Kommentare gesammelt und entsprechende Änderungen vorgenommen. Ein zweiter Entwurf wurde den Teilnehmern vor dem Kongress zugesandt. Während des Kongresses wurde ein Ad-hoc-Entwurfsteam gebildet, um die der WHO vor dem Kongress vorgelegten Kommentare zu diskutieren und zu harmonisieren und um die Annahme der Erklärung während des Kongresses zu ermöglichen.

Während der Abschlusssitzung des Internationalen Forums unter dem Vorsitz des Gesundheitsministers der Union von Myanmar verabschiedeten die Kongressdelegierten die Erklärung von Peking. Neben dem Präambeltext, in dem eine Reihe verwandter Initiativen erwähnt wird und der die Bedeutung nationaler Kontexte in Bezug auf Kapazitäten, Prioritäten und einschlägige Rechtsvorschriften widerspiegelt, wurden in der Erklärung die folgenden sechs Artikel genannt:

• Das Wissen über traditionelle Medizin, Behandlungen und Praktiken sollte respektiert, bewahrt, gefördert und breit und entsprechend den Umständen in jedem Land angemessen kommuniziert werden;

Regierungen sind für die Gesundheit ihrer Bevölkerung verantwortlich und sollten als Teil umfassender nationaler Gesundheitssysteme nationale Richtlinien, Vorschriften und Standards formulieren, um eine angemessene, sichere und wirksame Anwendung der traditionellen Medizin zu gewährleisten;

• In Anerkennung der bisherigen Fortschritte vieler Regierungen bei der Integration der traditionellen Medizin in ihr nationales Gesundheitssystem fordern wir diejenigen auf, die dies noch nicht getan haben, Maßnahmen zu ergreifen;

• Die traditionelle Medizin sollte auf der Grundlage von Forschung und Innovation im Einklang mit der auf der 61. Weltgesundheitsversammlung 2008 verabschiedeten „Globalen Strategie und dem Aktionsplan für öffentliche Gesundheit, Innovation und geistiges Eigentum“ weiterentwickelt werden.

• Regierungen, internationale Organisationen und andere Interessengruppen sollten bei der Umsetzung der globalen Strategie und des Aktionsplans zusammenarbeiten;

• Regierungen sollten Systeme für die Qualifizierung, Akkreditierung oder Zulassung von Ärzten der traditionellen Medizin einrichten. Praktiker der traditionellen Medizin sollten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf der Grundlage der nationalen Anforderungen verbessern; und

• Die Kommunikation zwischen Anbietern konventioneller und traditioneller Medizin sollte gestärkt und geeignete Ausbildungsprogramme für Angehörige der Gesundheitsberufe, Medizinstudenten und relevante Forscher eingerichtet werden.

Die Erklärung von Peking wird dazu dienen, die sichere und wirksame Anwendung der traditionellen Medizin zu fördern und die WHO-Mitgliedstaaten und andere Interessenträger aufzufordern, Schritte zu unternehmen, um TM/CAM in die nationalen Gesundheitssysteme zu integrieren.

Zum Abschluss des Internationalen Forums sagte Dr. Carissa Etienne, stellvertretende Generaldirektorin der WHO für Gesundheitssysteme und -dienste: "Dies ist eine wegweisende Erklärung nach einem wegweisenden Kongress."

Erklärung von Peking

 

Quelle: Medicines and health products > Areas of work > Traditional and complementary medicine > WHO Congress on Traditional Medicine, 7-9 November 2008, Beijing, China